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FDM · FILAMENTBASIERTE FERTIGUNG

FDM-3D-Druck. Materialvielfalt für Ihr Bauteil.

Modelle, Halterungen, Vorrichtungen oder technische Funktionsteile: Beim FDM-Druck stimmen wir Material und Aufbau auf Ihre Aufgabe ab – für Prototypen, Einzelteile und Serien.

Originalaufnahme der FDM-Druckerfarm von LAMREN 3D.
Einblick in unsere Fertigung · Originalaufnahme
SELEKTIVES LASERSINTERNLaserPulver stützt. Der Laser verbindet.
Verfahrensprinzip · schematische Darstellung
MULTI JET FUSIONAgents + WärmeAgents definieren. Wärme verbindet.
Verfahrensprinzip · schematische Darstellung
Materialauswahl
12 Kunststoffe im Angebot
Größter Bauraum
500 × 500 × 500 mm
Typische Bauteile
Modelle · Vorrichtungen · Funktionsteile

Kunststoff. Schicht für Schicht.

FDM verarbeitet Kunststofffilament über eine beheizte Düse. Die Materialbahnen bilden schrittweise das Bauteil. Je nach Geometrie werden Stützstrukturen mit aufgebaut und anschließend entfernt. Wandaufbau, Innenstruktur und Ausrichtung beeinflussen das Ergebnis – deshalb betrachten wir die Funktion Ihres Bauteils gemeinsam mit dem Material.

FÜR IHRE ANWENDUNG

Von der Idee in die Anwendung.

FDM ist eine Option für unterschiedliche Aufgaben. Ob es für Ihr Bauteil passt, hängt von Funktion, Geometrie und Anforderungen ab.

Modelle & Prototypen

Form, Einbau und Handhabung am physischen Muster beurteilen. Der Aufbau richtet sich danach, welche Frage Ihr Prototyp beantworten soll.

Vorrichtungen & Montagehilfen

Halterungen, Anschläge und Hilfsmittel passend zu Ihrem Arbeitsplatz entwickeln. Kontaktflächen, Belastung und Handhabung werden gemeinsam geklärt.

Einzelteile & Serien

Technische Bauteile in der benötigten Menge fertigen. Material, Wiederholbedarf und prüfbare Anforderungen bilden die Grundlage der Abstimmung.

WERKSTOFFE BEI LAMREN 3D

Das Material macht den Unterschied.

Diese Kunststoffe gehören zu unserem FDM-Angebot. Öffnen Sie ein Material, um mögliche Anwendungen und wichtige Auswahlkriterien kennenzulernen.

Standardmaterialien

Für Anschauungsmodelle, Prototypen und einfache funktionale Anwendungen.

PLAFür Formmodelle und anschauliche Prototypen.

PLA kommt vor allem für Modelle infrage, bei denen Form, Einbau oder Anschauung im Vordergrund stehen. Für den späteren Einsatz ist die konkrete Beanspruchung entscheidend.

Wofür es infrage kommt

Konzeptmodelle, Anschauungsteile und frühe Einbaumuster.

Worauf wir achten

Temperatur, Stoßbelastung und Verformung über die Zeit. Ein Formmodell bildet das Verhalten des späteren Serienmaterials nicht automatisch ab.

PETGFür funktionale Prototypen und alltagstaugliche Hilfsmittel.

PETG kann für funktionale Muster, Halterungen und Abdeckungen geeignet sein. Seine Eigenschaften müssen zur Belastung und Umgebung Ihres Bauteils passen.

Wofür es infrage kommt

Halterungen, Gehäuse und funktionale Prototypen.

Worauf wir achten

Temperatur, Dauerbelastung und Kontakt mit Reinigungs- oder Betriebsmitteln. Beständigkeit ist für das konkrete Medium zu prüfen.

Technische Materialien

Für Bauteile mit besonderen Anforderungen an Belastung, Umgebung oder Funktion.

ABSEin technischer Kunststoff für Gehäuse und Funktionsteile.

ABS kommt für technische Anwendungen infrage, etwa für Abdeckungen oder Verbindungsteile. Gedruckte Bauteile sind abhängig von Sorte, Ausrichtung und Prozess zu bewerten.

Wofür es infrage kommt

Gehäuse, Abdeckungen, Vorrichtungen und Verbindungsteile.

Worauf wir achten

Verzug und kritische Passungen, besonders bei größeren Geometrien. Belastung und Temperatur werden anwendungsbezogen eingeordnet.

ASAEine Option, wenn Witterung und UV eine Rolle spielen.

ASA wird häufig für Anwendungen gewählt, bei denen Witterung und UV-Belastung relevant sind. Auch hier entscheidet die konkrete Materialsorte über die Eigenschaften.

Wofür es infrage kommt

Abdeckungen, Gehäuse und geeignete Bauteile für den Außenbereich.

Worauf wir achten

Einsatzdauer, Temperatur, Medienkontakt und Befestigung. Eine Materialbezeichnung allein ersetzt keine Prüfung der Einsatzbedingungen.

PP · PolypropylenFür nachgiebige Funktionen und passende Medienkontakte.

PP bietet Ansatzpunkte für Bauteile, bei denen geringes Gewicht oder Nachgiebigkeit gefragt sind. Chemische Beständigkeit wird anhand der konkreten Sorte und des Mediums beurteilt.

Wofür es infrage kommt

Clips, Behälter, Abdeckungen und bewegliche Funktionen nach Prüfung.

Worauf wir achten

Steifigkeit, Passung sowie Kleben oder Lackieren. Lebensmittel- oder Medizinanwendungen benötigen passende, gesonderte Nachweise.

Nylon PA12Für zähe technische Bauteile und bewegte Anwendungen.

PA12 ist ein Polyamid, das für funktionale Bauteile infrage kommt. Bei gedruckten Teilen beeinflussen unter anderem Geometrie, Ausrichtung und Materialzustand das Verhalten.

Wofür es infrage kommt

Führungen, bewegte Bauteile, funktionale Prototypen und Abdeckungen.

Worauf wir achten

Last, Feuchtigkeit, Temperatur und Verschleiß. Für Gleit- oder Zahnradanwendungen müssen die tatsächlichen Betriebsbedingungen bekannt sein.

OnyxNylon mit kurzen Kohlenstofffasern für steifere Bauteile.

Onyx von Markforged ist ein mit kurzen Kohlenstofffasern gefülltes Nylon. Es kommt für Bauteile infrage, bei denen Steifigkeit und eine matte Oberfläche gefragt sind.

Wofür es infrage kommt

Vorrichtungen, Greiferkomponenten, Halterungen und technische Abdeckungen.

Worauf wir achten

Belastungsrichtung, Wandaufbau, Materialzustand und Kontaktflächen. Faserfüllung und Bauteilkonstruktion müssen zur Anwendung passen.

PA12 CFKohlenstofffasergefülltes PA12 für steife technische Bauteile.

PA12 CF verbindet Polyamid 12 mit Kohlenstofffasern. Es kommt für Bauteile infrage, bei denen Steifigkeit und ein geringer Verzug wichtig sind. Die konkrete Materialsorte und der Druckaufbau bestimmen die erreichbaren Eigenschaften.

Wofür es infrage kommt

Vorrichtungen, Halterungen, Greiferkomponenten und funktionale Prototypen.

Worauf wir achten

Belastungsrichtung, Feuchtigkeit, Temperatur und Kontaktflächen. Faserfüllung allein garantiert keine höhere Festigkeit in jeder Richtung.

BASF PC/ABS V0Flammhemmendes PC/ABS für anspruchsvolle Gehäuse und Funktionsteile.

Ultrafuse PC/ABS FR ist ein flammhemmendes Material auf Basis von Polycarbonat und ABS. Es kommt für technische Bauteile infrage, bei denen Anforderungen an das Brandverhalten berücksichtigt werden müssen.

Wofür es infrage kommt

Gehäuse, Abdeckungen und Bauteile im Umfeld elektrischer oder elektronischer Baugruppen nach Anforderungsprüfung.

Worauf wir achten

UL 94 V-0 gilt für die im Herstellerdatenblatt geprüfte Materialsorte und Probendicke. Die Einstufung ist kein pauschaler Nachweis für jedes gedruckte Bauteil. Geometrie, Aufbau und erforderliche Nachweise stimmen wir vorab ab.

PETG ESDFür Anwendungen mit Anforderungen an die elektrostatische Ableitfähigkeit.

PETG ESD ist eine speziell eingestellte PETG-Variante für Anwendungen, bei denen elektrostatische Aufladungen kontrolliert abgeleitet werden sollen. Die elektrischen Eigenschaften hängen von Materialsorte und Verarbeitung ab.

Wofür es infrage kommt

Aufnahmen, Montagehilfen, Ablagen und Vorrichtungen für den Umgang mit elektrostatisch empfindlichen Komponenten.

Worauf wir achten

Geforderter Widerstandsbereich, Einsatzumgebung und Erdungskonzept. Die ESD-Eignung des fertigen Bauteils muss anhand der tatsächlichen Anforderungen und gegebenenfalls durch Messungen bestätigt werden.

ASA CFKohlenstofffasergefülltes ASA für steife Bauteile und Außenanwendungen.

ASA CF verbindet ASA mit Kohlenstofffasern. Es ist eine Option, wenn Steifigkeit sowie Witterungs- und UV-Einflüsse bei der Materialauswahl eine Rolle spielen.

Wofür es infrage kommt

Technische Abdeckungen, Halterungen, Gehäuse und geeignete Bauteile für den Außenbereich.

Worauf wir achten

Konkrete Materialsorte, Einsatzdauer, Temperatur und Belastungsrichtung. Faserfüllung verändert das Materialverhalten; Stoßbelastung und Kontaktflächen müssen zur Anwendung passen.

TPUFlexibler Kunststoff für elastische und nachgiebige Funktionen.

TPU ist ein thermoplastisches Polyurethan. Es kommt für flexible Bauteile infrage, die sich verformen und anschließend zurückstellen sollen. Härtegrad, Geometrie und Druckaufbau beeinflussen die Nachgiebigkeit.

Wofür es infrage kommt

Schutzkappen, Anschlagpuffer, flexible Greiferauflagen und nachgiebige Verbindungselemente.

Worauf wir achten

Benötigte Härte, Verformungsweg, Dauerbelastung sowie Temperatur und Medienkontakt. Die genaue TPU-Sorte und ihre Eignung werden passend zur Aufgabe abgestimmt.

Die Werkstoffnamen geben eine erste Orientierung. Wir stimmen die konkrete Materialsorte und den Fertigungsaufbau passend zu Ihrem Bauteil ab. Nicht jedes Material steht in jedem Bauraum zur Verfügung. Die Gruppen dienen zur Orientierung: Auch Standardmaterialien können für technische Bauteile geeignet sein. Entscheidend sind die konkrete Materialsorte und die Einsatzbedingungen.

DIE FERTIGUNG PLANEN

Drei Bauräume. Eine passende Planung.

Diese Bauräume stehen in unserem FDM-Angebot zur Verfügung. Die Größen sind als X × Y × Z angegeben.

Bauräume im FDM-Verfahren · X × Y × Z in mm
BauraumX × Y × Z in mm
Klein220 × 240 × 200
Mittel400 × 240 × 400
Groß500 × 500 × 500

Die nutzbare Bauteilgröße hängt von Material, Ausrichtung, Geometrie und notwendigen Stützstrukturen ab. Große Bauteile prüfen wir vor der Fertigungsfreigabe auf ihre Umsetzbarkeit.

Oberfläche
Schichtlinien gehören zum Verfahren. Sichtflächen und gewünschte Nachbearbeitung stimmen wir vorab ab.
Belastung & Ausrichtung
Die Belastungsrichtung muss zum Schichtaufbau passen. Wir berücksichtigen sie bei der Fertigungsplanung.
Stützstrukturen
Abhängig von Überhängen und Geometrie. Ihre Entfernung kann die Oberfläche und Zugänglichkeit beeinflussen.

KONSTRUKTION & ABSTIMMUNG

Die Funktion bestimmt die Konstruktion.

Ein paar klare Angaben helfen, Ihr Bauteil passend zu planen und offene Punkte früh zu klären.

Belastung beschreiben

Nennen Sie Kräfte, Einbaulage und Belastungsdauer. Daraus ergeben sich wichtige Hinweise für Material, Wandaufbau und Ausrichtung.

Kritische Maße kennzeichnen

Passungen, Bohrungen und Sichtflächen gehören in die Zeichnung. Diese Anforderungen werden vor der Fertigung abgestimmt.

Die Umgebung mitdenken

Temperatur, UV, Feuchtigkeit und Medienkontakt beeinflussen die Materialauswahl. Beschreiben Sie die tatsächlichen Einsatzbedingungen.

Materialdaten & technische Hinweise

Kennwerte gelten für eine konkrete Materialsorte und definierte Prüfbedingungen. Druckorientierung, Aufbau und Materialzustand können das Bauteilverhalten verändern. Für Ihre Anwendung klären wir die relevanten Daten und erforderlichen Nachweise anhand der gewählten Sorte.

GUT ZU WISSEN

Fragen zu FDM. Direkt beantwortet.

Muss ich das Material bereits festlegen?

Nein. Beschreiben Sie im Anfrageformular die Funktion, den Einsatz und bekannte Anforderungen. Wir unterstützen Sie bei der Auswahl aus unserem Angebot.

Können mit FDM auch Serienteile gefertigt werden?

Ja. FDM kommt je nach Bauteil, Material und Anforderungen für Einzelteile und Serien infrage. Stückzahl, Wiederholbedarf und Prüfmerkmale stimmen wir anhand Ihrer Anfrage ab.

Sind alle Materialien im größten Bauraum möglich?

Die angegebenen Bauräume beschreiben unser Gesamtangebot. Welche Material- und Bauraumkombination für Ihr Bauteil verfügbar und sinnvoll ist, prüfen wir vorab.

Welche Unterlagen helfen bei der Anfrage?

CAD-Daten oder Zeichnungen sowie Angaben zu Anwendung, Stückzahl und Anforderungen. Das Formular akzeptiert unter anderem STEP, STP, STL, 3MF und PDF – bis zu fünf Dateien mit jeweils maximal 20 MB. Sie können auch ohne Datei anfragen.

IHR NÄCHSTER SCHRITT

Ihr Bauteil. Passend gefertigt.

Senden Sie uns Ihre Daten und Anforderungen. Wir prüfen, ob FDM die passende Lösung ist, und stimmen Material, Aufbau und Angebot persönlich mit Ihnen ab.